Das Baby verändert die Beziehung

„Pah, was die immer alle haben?! Wir bleiben genauso cool wie jetzt auch. Auch mit Baby verändert sich bei uns nichts!“

„Wir werden nicht so, wie die ganzen Spießer-Pärchen um uns herum! Wir gehen trotzdem aus und vergessen auch nicht unserer Freunde! Ein baby verändert die Beziehung nicht!“


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Kommt dir bekannt vor?

Ja, mir auch. Und irgendwie verändert sich dann doch alles! Sofort nach der Geburt beginnt die Wandlung - und das ist vollkommen in Ordnung! Es wird anders, es wird besser, vielleicht nicht sofort sichtbar, aber es wird …

Wo fangen wir an?

Das Baby verändert die Beziehung zu den (kinderlosen) Freunden

 ... bei euren Freunden!

Was habt ihr gedacht, als eure Freunde ein Kind bekamen und ihr so kinderlos daneben hocktet? „Nee, so werden wir nicht! Wir geben uns nicht auf! Wir bleiben einfach die Alten.“

Plötzlich scheint es nämlich nur noch neue Gesprächsthemen zu geben:

  • Schlafen - mega wichtig und immer zu wenig. Als kinderloses Paar schläft man auch nicht mehr, aber das interessiert niemanden?!
  • Stillen - Hallo? Möchte ich über die entzündeten Brustwarzen meiner Freundin sprechen?
  • Windelpupse - Och nööö, ja da ist eben etwas in der Windel. Who cares?

Und jetzt? Jetzt sieht die Welt doch ganz anders aus?

  • Schlafen, vor allen Dingen mehr als eine Stunde am Stück, ist extrem wichtig!
  • Stillen, ja da könntest du mittlerweile Bücher drüber schreiben.
  • Und Windelinhalte? Du weißt, wie wichtig eine gute Verdauung für dein Baby ist. Dieses Thema kann gar nicht ernst genug genommen werden. Und jeder, der etwas anderes denkt, der hat eben noch keine Kinder ;-)

Auch wir wollten natürlich alles ANDERS und BESSER machen. Nun ja …

Ja, es kam anders und auch besser, doch verändert hat sich auf jeden Fall ALLES!

Doch echte Freundschaften halten.

Es gibt immer liebe Menschen, die Verständnis zeigen und mit einem den Weg teilen.

Und es gibt viele liebe „neue“ Menschen, die unverhofft auftauchen und mit einem gemeinsam nachmittags „schieben“ oder die einfach verstehen, was es bedeutet seit einer Woche nur 1 Stunde am Stück schlafen zu dürfen.

Und die es verstehen, dass man trotzdem nicht alles hinwirft, sondern trotzdem diese Umstände als sein größtes Glück bezeichnet.


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Das Baby verändert die Beziehung zum Partner

Elternsein und Paar bleiben! Ja, genau. Darüber sprechen wir auch regelmäßig im Babyspaß.

Das ist so einfach gesagt und doch nicht immer so einfach umzusetzen. Denn wer abends schon im Kinderbettchen mit einschläft, der sehnt sich vermutlich nicht in dem Moment nach dem Sex seines Lebens ;-)

Und was auch extrem wichtig ist:

Nicht vor den Kindern streiten und immer als Einheit auftreten! (Hüstel …)

Das ist alles richtig, das Leben verläuft jedoch nicht immer „richtig“, sondern wir Menschen sind da auch noch mit drin. ;-) Und Elternsein bedeutet wachsen. Und ja, man wächst mit seinen Aufgaben und manchmal geht Wachstum auch mit Wachstumsschmerzen einher.

Das ist in der Beziehung nicht anders.

Niemand kommt „fertig“ auf die Welt und niemand ist irgendwann fertig. Wir entwickeln uns ständig weiter. Unsere Kinder heben uns regelmäßig aus der Komfortzone und fordern uns auf, uns mit uns und unseren Werten, Vorstellungen und Erwartungen auseinander zu setzen.

Und das tut manchmal auch weh.

So bleibt die Elterneinheit und die Paar-bleib-zeit doch tagelang, monatelang, jahrelang?! zwischen Babybrei, Schlafmangel und Kinderchaos zu Hause auf der Strecke.

Manchmal sind am Ende der Nerven immer noch wache Kinder unterwegs und das rosarote Elternsein fühlt sich plötzlich übermächtig und zu real an.

Die Frau, die meist anfangs zu Hause beim Baby bleibt, freut sich auf den Mann, der sich seinerseits auf eine entspannte glückliche Frau freut mit einem satten zufriedenen Baby auf dem Arm, das vor Freude gluckst, wenn der Papa nach Hause kommt.

Reality check: Mama kann es kaum erwarten, dass wieder ein Erwachsener das Haus betritt und sie endlich das Baby, dass schon den ganzen Tag schreit, endlich abgeben kann, um wenigstens einmal in Ruhe zu duschen.

Papa kommt nach Hause und kann nicht fassen, dass die Stimmung so mies ist, wo doch er den ganzen Tag hart gearbeitet hat und sich mit den Kollegen herum geärgert hat. Was hat Mama den ganzen Tag gemacht?! Sie hat doch nur das Baby? 

Mit Kind sollte die Liebe vollkommen sein. Nun fühlt sie sich überfüllt und nach Alltag an …

Und als wäre das nicht herausfordernd genug, gibt es eben auch die anderen Paare. Die schaffen "es" scheinbar mühelos.

Sie schauen sich einmal tief in die Augen und verstehen sich quasi blind. SIE hat direkt nach der Geburt ihr Vor-der-Geburt-Gewicht und ER steht nachts auf und bringt ihr morgens Frühstück ans Bett. Das Baby schläft seit der Geburt durch und Paarzeit ist überhaupt kein Problem :-))

Egal, wie es bei euch ist, es ist alles ok. Und es wird wieder! 

Am Ende wird alles gut.

Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende!

indisches Sprichwort

Ein Baby verändert die Beziehung zum Partner eben.

Doch es sind alles nur Phasen.

(Nebenbei: Unwörter im ersten Lebensjahr: Entwicklungsschub und Phase)

Es ist so: Alle Entwicklungsschübe und Phasen gehen vorbei.

Wichtig ist nur, dass ihr immer als Paar im Gespräch bleibt. Die Lautstärke ist erstmal zweitrangig. ;-) Reibung erzeugt Wärme.

Also, bleibt beieinander und erschafft euch gemeinsame Ziele. Denn es kommen wieder andere Zeiten und dann habt ihr auch mehr Freiraum und Paarzeit.

Das Baby verändert die Beziehung zu dir

Ein Baby verändert die Beziehung zu dir selbst.

Auch du veränderst dich!

Du bist jetzt nicht mehr nur das Kind deiner Eltern, nein, du bist jetzt selber Mutter. Und mit einem Schlag weißt du, was es bedeutet jemanden mehr zu lieben als dein eigenes Leben.

Und bald später erfährst du, wie verzweifelt und auch wütend du werden kannst. Kinder bringen uns an die Außenseiten unserer emotionalen Bandbreiten. Wir lieben nie so tief und verzweifeln so tief wie mit unseren Kindern.

Und überhaupt … Wer hat nicht gedacht, dass die eigenen Eltern einfach total übertreiben, wenn sie sich über etwas aufregen? Wenn ich als Kind „Blödsinn“ gemacht habe, dann fand ich, dass meine Eltern doch auch mal lockerer sein könnten. Und nun? Wie locker bin ich? Irgendwann kommt der Moment, in dem du denkst: OMG! Ich klinge wie meine eigene Mutter!

Das ist ok. Sei nicht zu streng mit dir! 

Wir wachsen mit und an unseren Kindern! So muss es sein! Und wir können unsere Eltern besser verstehen.

Im Idealfall bringt uns das alle näher zusammen. Und dennoch müssen wir nicht so werden wie unsere Eltern. Wir dürfen lernen, Entscheidungen hinterfragen und neue Grenzen verhandeln.

Fazit:

Ein Baby verändert die Beziehung. Kinder verändern einfach alles!

Juhu! Alles wird neu und wir kommen aus unserem Trott!

Kinder sind eine Riesen-Chance für uns zu wachsen! Wir dürfen mit ihnen die Welt und uns neu entdecken, sie begleiten auf ihrem spannenden Weg in eine neue Generation.

Jetzt bist du als Mutter dran, deine eigene Version vom Elternsein zu erschaffen. Und dabei begleite ich dich gerne ein Stück!

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