Alltag als Mama

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Alltag als Mama - das hatte ich mir anders vorgestellt

Du möchtest alles ganz anders machen als deine Eltern …

Du möchtest deine Kinder beziehungsorientiert aufwachsen lassen, ihre Gefühle respektieren, geduldig sein …

Kennst du das?

Du startest den Tag mit den besten Absichten.

Gestern gab es viel Streit und schlechte Laune mit den Kindern. Heute möchtest du wieder zurück zu Harmonie und Gelassenheit.

Nach noch nicht einmal 5 Minuten gibt es den ersten Streit im Bad. Ein Blick zwischen den Geschwistern und schon kippt deren gute Laune.

Du gibst dein Bestes, doch zwischen Zähneputzen und Haare kämmen, bleibt deine Geduld bereits das erste Mal auf der Strecke …

Unabhängig von deinen besten Absichten hörst du dich Dinge sagen wie:

„… weil ich es so sage!“

„Hör jetzt mit dem Theater auf!“

„Jetzt ist Schluss - für heute ist das Fernsehen gestrichen!“

Und das alles, obwohl du es ganz anders machen wolltest als deine Eltern.

Und du möchtest Kinder aufwachsen lassen, die ihre Meinung vertreten, stark sind und sich nicht alles gefallen lassen, oder?

alleine als mama, einsam als mamaJetzt für später merken :-)

Oder kennst du das?

Du hast eigentlich alles, was du immer wolltest: einen dich liebenden Partner, tolle Kinder, ein gemütliches Dach über dem Kopf und im Job ist eigentlich auch alles tutti.

EIGENTLICH …

Du müßtest doch glücklich sein? Du denkst, wie kann es sein, dass ich mich so leer, unglücklich und kraftlos fühle? Was ist bloß nicht richtig mit mir? Wieso kann ich nicht einfach glücklich sein? Ich bin so undankbar, ich fühle mich schlecht, weil ich so etwas denke ...

Das Mama-sein fühlt sich plötzlich so schwer an. Du bist schnell genervt und danach hast du ein riesiges schlechtes Gewissen. 

Oder kennst du das?

Kaum sind die Kinder aus dem Haus, der Mann zur Arbeit, nutzt du die letzen Minuten, bevor du selber zur Arbeit gehst, um das Haus einigermaßen auf Vordermann zu bringen.

Oh, Mist, da ist noch der Brief, der eigentlich schon längst in der Post sein sollte. Ok, gleich geht's los, bei der Arbeit warten schon alle sehnsüchtig auf die Unterlegen, die du erstellen wolltest.

Hatte ich die letzten Korrekturen gemacht? Na gut, jetzt noch schnell Zähneputzen und dann nichts wie ran an die Arbeit.

Was ist das für ein Geruch? Echt jetzt? Ausgerechnet jetzt ist die Windel beim Baby voll ... So geht's nicht mit dem Home Office!

Schnell die Windel wechseln. ... Das Windelnwechseln ähnelt eher einem Ringkampf, die ersten Tränen rollen sowohl beim Baby als auch bei dir. Als du wieder hochschaust, siehst du, wie deine 4jährige Große sich noch selbständig ein Nutella Brot beschmiert hat und nun immer wieder mit dem Finger abwechselnd bunte Muster in das Nutella auf dem Brot malt und mit dem Finger dann auch den Tisch "bemalt". HALLO?!

Jetzt mußt du nicht nur dich wieder herrichten (nach dem Wickel-Ringkampf), nein, jetzt musst du dich auch noch um diese Sauerei auf dem Tisch kümmern und bist plötzlich komplett in Zeitnot.

Was läuft hier nicht richtig?!

Und in deinem Kopf, hörst du diese Stimme: Das ist wieder typisch. Warum muss ich mich hier eigentlich um ALLES kümmern? Tja, alle anderen kriegen das alles prima hin. Mist, jetzt komme ich zu spät. Was soll ich bloß zuerst machen? Ich schaffe das alles nicht … 

Vielleicht bin ich für dieses Mama-Leben nicht geschaffen … :-((

Genau wie du, kenne ich diese Befürchtung, dass wir es vielleicht nicht anders können, weil wir selber nicht so aufgewachsen sind, weil wir vielleicht nicht der Typ dazu sind … Als wäre unser Weg vorbestimmt …

Woher ich das kenne?

Bis vor ein paar Jahren, waren das genau die Situationen, die immer wieder in meinem eigenen Alltag als Mama aufkamen:

Konflikte, Streitereien, gefolgt von schlechtem Gewissen und dem Gefühl, es einfach nicht zu schaffen.

... dann wieder aufraffen, eine neue Strategie aus dem Internet ausprobieren, wieder Streit, Konflikte, ...

Wie soll ich als Mama bedürfnisorientiert die Kindheit meiner Kinder gestalten, gemeinsam mit meinem Mann, wenn mich immer wieder mein Alltag, der genau nach meinen Wunschvorstellungen erschaffen wurde, mich immer wieder in Knie zwingt?

Wenn alle anderen mal besser „mitmachen“ würden, dann wäre das natürlich etwas anderes …

In meinen Gedanken war ich diejenige, die sich hier um alles und jeden kümmert, alle Bedürfnisse wahrnimmt, alle Eventualitäten abfedert, immer für alle da ist, … und was war der Dank?

Immer nur noch weitere Konflikte, immer nur heftige Gefühle, … Ich war gefühlt der Mülleimer für alle.

Mein Partner hat einen schlechten Tag? Klar Schatz, ich bin für dich da.

Die Kinder haben einen Wutanfall? Ok, ich bin da.

Pakete müssen zur Post? Klar, das mache ich gerne.

Mein Alltag als Mama wurde zu meinem persönlichen "Murmeltiertag"

Und außerdem wollte ich es ja so, das war das Leben, das ich mir immer gewünscht hatte, dann muss ich eben da durch, oder?

Irgendwann musste ich mich wirklich zwingen, morgens happy peppy aufzustehen.

Allein der Gedanke an all die zu erledigenden Aufgaben im Verlaufe eines Tages ließen mich jedes Mal innerlich fast zusammenbrechen.


via GIPHY


Ich wollte doch nur eine gute Mutter für unsere wunderbaren Kinder sein, ich wollte genauso gelassen und entspannt sein, wie mir die anderen Mütter zu sein schienen. 

Also wurde ich nach außen zur perfekten Schauspielerin, meinen inneren Zusammenbruch ignorierend.

Das Schlimme war, sobald ich mich ein bißchen öffnete, ein bißchen meine Verletzbarkeit anderen Müttern gegenüber äußerte, kamen direkt Bemerkungen wie diese: „Naja, … du wolltest doch 3 Kinder …“ (… also hör auf zu jammern.)

Nachdem mir das ein paar Mal passiert ist, habe ich mich wirklich alleine und irgendwie unpassend (nicht in die Gesellschaft passend) gefühlt.

Was war ich bloß für eine Mutter, die nicht jeden Tag mit einem Strahlen auf dem Gesicht aufstand?!

Andererseits waren genau diese Stimmen es, die mich aufhorchen ließen.

Ja, ich wollte genau dieses Leben und da war es. Jetzt hatte ich es, also kann ich es doch auch weiter gestalten, oder?

Was war geworden aus: Leichtigkeit, Fülle, Freude …

Was zeigte ich meinen Kindern gerade, wie Elternsein ist? Schwer, stressig, genervt? OMG?! Das wollte ich nicht!

Das Wesentliche ist immer unsichtbar.

Ok, es kann auch anders gehen. Irgendetwas schien ich zu übersehen …

Ghandi sagte:

Sei du die Veränderung,

die du dir wünschst für diese Welt.


Und da wurde es mir bewußt, immer darauf zu warten, dass die anderen sich verändern, ist praktisch für mich, weil ich mich dann nicht verändern brauche.

Nur leider bin ich dann auch immer in der Warteposition. Und wer ist verantwortlich für mein Leben, wenn nicht ich?

Love it, leave it or change it.

Ok, mein Leben liebte ich gerade nicht so wie es war, meine Familie wollte ich auf keinen Fall verlassen, also musste ich etwas ändern, oder? (mich wie Münchhausen selber aus dem Sumpf ziehen, mir selber Hilfe suchen)

Hier kommen zwei Impulse aus meiner Erfahrung:

Gehe voran

Überlege dir, wie deine Vision von einem erfüllten (Familien-) Leben aussieht.

Wie sieht dein Leben aus in einem Jahr, 5 Jahren, 10 Jahren?

Was möchtest du, was deine Kinder später über ihre Kindheit sagen?

„Mama war eigentlich immer schnell genervt und ich glaube, es hat ihr nicht so viel Spaß gemacht mit uns.“

oder lieber:

„Ja, es gab auch starke Gefühle, aber Mama war immer für uns da. Wir konnten uns fallen lassen und hatten super viel Spaß :-) Sie hat uns gezeigt, dass Herausforderungen zum Leben dazu gehören und dass wir stark genug sind sie zu meistern.“


Bleibe dran

Du bist hier auf dieser Seite aus einem bestimmten Grund. Hier teile ich erprobte Strategien aus meiner beruflichen Praxis und auch persönliche.

Sicher, mein Weg war gut so wie er war. Allerdings gibt es einen einfacheren, schnelleren.

Könnte ich meinem früheren Ich einen Rat geben, dann wäre es dieser:

„Es ist ok, Hilfe anzunehmen. Finde jemanden, der schon da ist, wo du hin willst.

Du bist nicht alleine.

Verbinde dich mit Menschen.

Zeige dich und deine Verletzlichkeit.

Das Leben ist immer auf deiner Seite und zeigt dir Wege aus dem Dschungel.

Lerne von diesen Menschen und sei offen für neue Wege und bleibe dran. Gehe die Abkürzung."

Meine Kinder sind mittlerweile 15, 13 und 11 Jahre alt.

In der Rückschau war alles gut so wie es war, doch einige Momente, würde ich mit dem Wissen von heute anders gestalten. Viele Momente wußte ich nicht zu schätzen oder habe sie nicht auskosten können, weil ich mit meinen Gedanken nicht da war. Ich war verstrickt in mir selber.

Ich habe zu jeder Zeit mein Bestes gegeben, allerdings war ich nicht immer die Mutter, die ich gerne gewesen wäre. (Fällt mir nicht leicht, dass hier zu schreiben.)

Und es macht einen Unterschied, wenn dein Kind plötzlich zu dir sagt: „Du bist jetzt viel fröhlicher als früher. Es ist richtig lustig mit dir!“

Wie geht es?

Wenn du wissen möchtest, wie du dein Leben wieder nach deinen Wünschen, gestaltest ohne dich aufzureiben,

wie deine Kinder bedürfnisorientiert aufwachsen, ohne dass du deine Bedürfnisse hintenanstellen musst,

dann lies meinen nächsten Blogbeitrag, dort zeige ich dir, die 3 Schritte, die wieder Ruhe und Gelassenheit in deinen Alltag bringen.


Teile in der Zwischenzeit deine Meinung dazu gerne auf Facebook oder Instagram mit mir.

Wir treffen uns dann in den Kommentaren oder in einer Email, DM oder PN ❤️

Keep cool im Chaos und alles Liebe,

deine Anja❤️

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